Der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther und der Psychotherapeut Dr. Hans-Joachim Maaz ergänzen ihre Erkenntnisse über die Bedeutung der Qualität der frühen Beziehungen (Mutter – Vater – Kind) für die Gehirnentwicklung mit prägender Bedeutung für die Persönlichkeit. Wichtig ist beiden das Verständnis für liebevolle Frühbetreuung, die nicht nach den Vorstellungen und Erwartungen der Eltern oder den Normen gesellschaftlicher Anpassung gestaltet werden darf, sondern nach den Bedürfnissen des Kindes. Sich als verstanden und bestätigt erfahren, heißt Liebe zu erleben, was ein befriedigendes und friedfertiges Leben sichert und beste Voraussetzungen für die Potentialentfaltung des Gehirns schafft. Liebesdefizite bedeuten Stress und hirnfunktionell Blockierung der menschlichen Möglichkeiten mit der Gefahr destruktiven Ausagierens aufgestauter Affekte. »Beziehungskultur« bekommt eine zentrale Bedeutung im Bemühen, liebevoll bleiben zu können. Prof. Dr. Gerald Hüther und Dr. Hans-Joachim Maaz im Gespräch.

Beziehung statt Bildung!“
Die Forderung nach guten Beziehungen ist zentral. Nach Aussage von Maaz kann sich erst daraus eine natürliche Lernlust entwickeln.

Dr. Hans-Joachim Maaz: https://hans-joachim-maaz-stiftung.de

Prof. Gerald Hüther: https://www.gerald-huether.de